Das Einmaleins
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Wissenswertes

Warum lohnt sich regelmäßiges Üben des Einmaleins?

Das Einmaleins ist eine jener Fähigkeiten, die sich durch die gesamte Schulzeit auszahlen — es taucht nicht nur im Matheunterricht der Grundschule auf, sondern begleitet als stille Voraussetzung auch schwierigere Gleichungen in weiterführenden Schulen. Kurze, aber regelmäßige Übungseinheiten (10–15 Minuten täglich) bringen bessere Ergebnisse als seltene, lange Wiederholungssitzungen. Es lohnt sich auch, die Übungsform zu wechseln — Quiz, Test auf Zeit, Spiel und Arbeitsblatt sprechen jeweils etwas anders an, was hilft, die Aufmerksamkeit länger zu halten als eine einzige, sich wiederholende Methode.

Welche Reihen bereiten die meisten Schwierigkeiten?

Aus der Erfahrung von Lehrkräften sind die 6er-, 7er- und 8er-Reihe am schwersten zu merken — sie folgen keinem so einfachen Muster wie die 2er-, 5er-, 9er- oder 10er-Reihe und brauchen deshalb mehr Wiederholung und verschiedene Strategien (z. B. das Aufteilen einer schwierigen Aufgabe in zwei leichtere). Die gute Nachricht: Dank des Kommutativgesetzes (a × b = b × a) muss man sich effektiv nur etwas mehr als die Hälfte aller Kombinationen im Bereich 1–12 wirklich merken.

Das Einmaleins in der Grundschule lernen

In den meisten deutschen Grundschulen beginnt das Einmaleins bereits in der 2. Klasse — Kinder starten mit der 1er-, 2er-, 5er- und 10er-Reihe, also den Reihen mit dem regelmäßigsten Muster. In der 3. Klasse verlangt der Lehrplan bereits den vollständigen Bereich 1–10, und in der 4. Klasse kommen die schwierigeren Reihen hinzu — die 6er-, 7er-, 8er- und 9er-Reihe — sowie erste Multiplikationen mit zweistelligen Zahlen. Ab der 5. Klasse sollte das Einmaleins automatisch sitzen, denn es wird zur Grundlage für Brüche, Prozentrechnung und Gleichungen.

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